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Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Allergologie, Phlebologie, Lymphologie, ambulantes Operieren
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Faltenunterspritzen

Faltenunterspritzen mit stabilisierter Hyaluronsäure nicht tierischer Herkunft.

Hyaluronsäure ist in allen menschlichen Geweben vorhanden, so dass es dagegen keine Allergien gibt und eine vorherige Testung nicht nötig ist. Auf Wunsch wird vor der Behandlung eine schmerzlindernde Creme aufgetragen. Im Anschluss an die Behandlung wird eine Kühlmaske aufgelegt, damit die in 4% der Fälle auftretenden Rötungen und Schwellungen besser abklingen.
Wenn eine Unterspritzung im Lippenbereich geplant ist, sollte eine Herpesprophylaxe (Tabletten und Salbe) durchgeführt werden, wenn früher schon einmal ein Herpes aufgetreten ist.

Faltenunterspritzen mit stabilisierter Hyaluronsäure nicht tierischer Herkunft

Die Haltbarkeit des Ergebnisses hängt von vielen Faktoren wie Hautstruktur, Lebensalter und -stil, Mimik und Perfektionsanspruch ab. Bei 50 bis 80% der Patienten ist der Effekt noch nach 6 Monaten vorhanden.

Besonders gut eignen sich die negativ besetzten Falten, die sich von der Nase zum Mundwinkel hin ziehen und einen depressiven Gesichtsausdruck vermitteln, sowie die sog. Kinnkerben oder die Plisseefältchen der Oberlippe . Für die Stirnquerfalten und die Zornesfalten über der Nasenwurzel eignet sich Hyaluronsäure nur bedingt, am ehesten zur Optimierung nach einer Behandlung mit Botulinumtoxin A (siehe Botulinumtoxin A).

  • Falsen Nase zum Mundwinkel Nase zum Mundwinkel
  • Kinnkerbern Kinnkerben
     
  • Plisseefältchen Plisseefältchen
     

 

Glätten mimischer Falten mit Botulinumtoxin A

Was ist Botulinumtoxin A?

Botulinimtoxin ist ein Nervengift, das von Bakterien produziert wird  und zu einer Lebensmittelvergiftung mit oft tödlichem Ausgang führen kann. Das erklärt natürlich die Vorbehalte und die Skepsis gegenüber einer Behandlung, die nicht lebensnotwendig ist. Da bekanntermaßen Gift eine Sache der Dosis ist, sind diese Bedenken unbegründet. Denn um eine tödliche Wirkung zu erreichen, müssten mindestens 50 Ampullen Botox gespritzt werden, was völlig absurd ist.

Botulinumtoxin A ist offiziell zugelassen für Lidkrampf, Schiefhals und bei Kindern sogar in hoher Dosierung zum Lösen von Muskelverkrampfungen.
Die Anwendung bei mimisch bedingten Falten erfolgt allerdings außerhalb der medizinischen Anwendung und dient ausschließlich der kosmetischen Korrektur. Bei der therapeutischen, geringen Dosierung im kosmetischen Bereich besteht keine Gefahr für Leben oder Gesundheit.

Die therapeutische Breite von Botulinumtoxin ist längst noch nicht ausgelotet. Es wird schon in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzt, z.B. bei übermäßigem Schwitzen, Harnentleerungsstörungen, Analfissuren (Risse im Schließmuskel des Afters) oder bei Migräne, u.a.

Geeignet für mimische Gesichtsfalten wie:
- Stirnquerfalten
- Senkrechtfalten über der Nasenwurzel
(Zornesfalten)
- Krähenfüße
- hängende Mundwinkel
- seitliche Halspartie

 

  • Senkrechtfalten (Zornesfalten) Senkrechtfalten (Zornesfalten)
  • seitliche Halspartie seitliche Halspartie
  • Stirnquerfältchen Stirnquerfältchen
  • Krähenfüße Krähenfüße

 

Mimische Gesichtsfalten lassen sich durch Unterspritzen mit Auffüllmaterialien mildern. Da die Gesichtsmimik jedoch unbewusst abläuft, spielt sich das alte Faltenbild oft schnell wieder ein. Es ist sehr viel effektiver, dort, wo es möglich ist, vorher die zuständigen Gesichtsmuskeln in ihrer Aktivität einzuschränken, um ein zu lebhaftes Mienenspiel zu mildern. Eine natürlich wirkende Restmimik sollte erhalten bleiben, um einen starren Gesichtsausdruck zu vermeiden.

Die Wirkung von Botulinumtoxin A ist ein halbes Jahr und länger haltbar. Wird Botulinumtoxin A in den Muskel gespritzt, blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden und die Falten glätten sich.
Andere Nervenfunktionen wie Tast- oder Temperaturempfindung werden dadurch nicht beeinflusst. Die Lösung wird direkt in den Muskel gespritzt, der die Faltenbildung verursacht. Durch die Verwendung besonders feiner Injektionsnadeln ist der Schmerz sehr gering.

Die volle Wirkung setzt 3-10 Tage nach der Behandlung ein. Wenn diese Behandlung 1-2 mal wiederholt wird, hat man sich meistens das alte Mienenspiel abgewöhnt und der Effekt ist dauerhafter. Bei sehr tief gekerbten Falten kann durch Unterspritzen mit Hyaluronsäure der Erfolg zusätzlich verbessert werden.

Damit eine optimale Wirkung erreicht wird und das Mittel nicht in andere Gewebepartien abfließen kann, sollte ca. 2 Stunden nach der Behandlung eine aufrechte Kopfhaltung beibehalten werden.
Für eine gute Verteilung innerhalb der Muskeln sollten diese während dieser Zeit gelegentlich betätigt werden.

Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten?

Nebenwirkungen und Komplikationen sind kaum zu erwarten. Wie bei jeder anderen Einspritzung in die Haut kann es in seltenen Fällen zu einer Hautreizung, Infektion oder zu einer leichten Schwellung kommen. In seltenen Fällen kann auch ein Bluterguss entstehen. Bitte nehmen Sie daher ca. eine Woche vor der Behandlung keine Medikamente ein, die Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin, ASS) oder andere blutverdünnende Mittel (z.B. Marcumar) enthalten und informieren Sie Ihren Arzt darüber.

Allergische Reaktionen wie Rötung und Juckreiz an der Injektionsstelle, die auch nach wiederholter Anwendung von Botulinumtoxin A auftreten können, sind ebenfalls höchst selten. Diese unerwünschten Erscheinungen bilden sich nach wenigen Tagen zurück.
Bei ungleichmäßiger Wirkung kann vorübergehend ein asymmetrischer Gesichtsausdruck entstehen. Dieser kann durch Nachspritzen von Botulinumtoxin A korrigiert werden. Bei ausgeprägter Wirkung im Augenbrauenbereich kann es zu einer vorübergehenden Absenkung des Oberlides kommen. Dies muss dann passager mit bestimmten Augentropfen ausgeglichen werden.
Sämtliche Nebenwirkungen sind aber nach dem heutigen Stand der Wissenschaft vorübergehend; langfristige Nebenwirkungen sind bei der Behandlung von mimisch bedingten Falten mit Botulinumtoxin A nicht bekannt.

 

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