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Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Allergologie, Phlebologie, Lymphologie, ambulantes Operieren
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Schaubild aktinischer Keratosen

Bild mit freundlicher Genehmigung von
Shire Deutschland GmbH & Co. KG (www.shire.com)

Das Wort „Keratose“ bedeutet soviel wie „Verhornungsstörung“. Die Worte „solar“ (durch Sonne) und „aktinisch“ (durch Strahlung) weisen auf die Ursache hin. Es handelt sich also um Verhornungsstörungen der Haut, die durch Sonne oder Strahlung verursacht werden. Deshalb treten diese nur an Körperstellen auf, die häufig der Sonne ausgesetzt sind.

 

Diese Keratosen sind nicht bösartig!

Wenn Sie in diesen Bereichen raue Stellen fühlen, die sich durch Eincremen nicht glätten lassen, stellen Sie sich unbedingt bei einem Hautarzt vor!

Da sie aber in ca. 10% der Fälle im Verlauf von Jahren in einen Hautkrebs übergehen können, ist eine Behandlung empfehlenswert.
Die Behandlung kann operativ, mit Kältechirurgie, hochtouriger Fräse, Laser oder Cremes, den sog. Chemotherapeutica mit den Wirkstoffen Diclofenac, Fluorouracil, neuerdings auch für stärker verdickte Läsionen in Kombination mit Salicylsäure oder eine Creme, die den Wirkstoff Iquimod als Immunmodulator enthält, erfolgen.

Mit dem Präparat, das den Wirkstoff Ingenolmebutal aus der Gartenwolfsmilch enthält, wird die Behandlung abhänig von der betroffenene Stelle auf 3 bzw. 2 Tage verkürzt.

Dabei kann es, je nach Methode, zu Narbenbildungen oder bleibender Hell- oder Dunkelverfärbung der Haut kommen. Bei diffus verteilten Keratosen, wie sie häufig im Gesicht oder im Glatzenbereich vorkommen, stellt die Photodynamische Therapie die Methode der Wahl dar.

Hierbei wird der ursprüngliche Zustand der Haut komplett wieder hergestellt.

Bewertung: 5 / 5

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