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ist eine Hautkrankheit von der fast jeder Jugendliche ...
von Christina Wallat (medizinische Kosmetikerin in der Praxis Dr. Delventhal)

Akne

von Christina Wallat (medizinische Kosmetikerin in der Praxis Dr. Delventhal)

Akne ist eine Hautkrankheit von der fast jeder Jugendliche mehr oder weniger stark betroffen ist und die nicht nur das Aussehen beeinträchtigt, sondern oft erhebliche psychische Auswirkungen hat. Es fängt mit kleinen weißen oder schwarzen Mitessern (Komedonen) an, die sich dann zu Pusteln oder Papeln entwickeln können. Das Erscheinungsbild der Akne reicht von der Komedonenakne bis hin zu schweren entzündlichen Formen mit Narbenbildung, der Akne conglobata.
Besonders betroffen sind das Gesicht, der Rücken und das Decollete`, da hier die Talgdrüsen besonders zahlreich sind. Durch die Hormonumstellung in der Pubertät ist die Talgproduktion gesteigert, und wenn dann noch eine Verhornungsstörung hinzukommt, entstehen Mitesser und Papeln.
Aber an Akne leiden nicht nur Jugendliche. Stress, Kosmetika, Fette, Öle, Chlor und bestimmte Medikamente wie Cortison oder Vitamin B12 ( oft in Aufbaudrinks in den Fitnes-Studios) können in jedem Alter eine Akne auslösen. Bei Frauen kann es vorkommen, dass sich die Akne während der Regelblutung verschlechtert.
Eine Erhöhung der männlichen Hormone führt zu der sog. androgenetischen Akne, die vorwiegend im Gesichtsrandbereich lokalisiert ist.
Die Säuberung der Haut sollte nur mit milden Reinigungsmitteln, wie z.B. ph-neutralen Seifen oder Waschgels erfolgen . Bitte keine fetthaltigen Cremes benutzen!

Früher hat man viele Nahrungsmittel, wie z.B. Schokolade, Nüsse, Schweinefleisch und Schmalz für die Akne mitverantwortlich gemacht. Dann folgte eine Zeit, in der man der Meinung war, dass Nahrungsmittel überhaupt keine Rolle spielen. Der aktuelle Stand ist folgender: Nahrungsmittel, die die Insulinproduktion stimulieren, wie Milch, Milchprodukte, Zucker und Kohlenhydrate, können eine Akne verschlimmern. Da diese Nahrungsmittel  dem westlichen Ernährungsstil entsprechen, ist es auch verständlich, dass die Akne in der westlichen Welt wesentlich häufiger vorkommt als in Ländern mit anderen Essgewohnheiten. Ein übermäßiger Genuss dieser Nahrungsmittel ist also bei entsprechender Veranlagung zu vermeiden.

Die Therapie der Akne kann langwierig sein und erfordert Geduld!

Man sollte nicht selbst an den Pickeln herumdrücken. Die Gefahr, den Talg in die tiefer gelegenen Hautschichten zu drücken und damit Entzündungen und eventuell Narben zu riskieren, ist groß.
Lieber überlässt man die Behandlung dem Hautarzt. Ihm stehen alle Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Er entscheidet, ob Ihnen mit Hormonpräparaten, Schälmitteln, austrocknenden Externa, Antibiotika oder Retinoidtabletten geholfen werden kann.
Ideal ist es, wenn der Hautarzt mit einer Kosmetikerin zusammen arbeitet, die sich in regelmäßigen Abständen der Haut annimmt. Sie reinigt die Haut gründlich aus, indem sie vorsichtig die Mitesser und Pusteln eröffnet und entleert. So wird der Narbenbildung entgegen gewirkt, das Hautbild wird klarer und der Patient fühlt sich nicht mehr so entstellt, er fühlt sich einfach wohler.

 


 

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