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Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Allergologie, Phlebologie, Lymphologie, ambulantes Operieren
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Impetigo-kleinDie Schmierflechte ist eine oberflächliche, bakterielle Infektion der Haut, die weltweit verbreitet ist. Die Erkrankung tritt fast nur bei Kindern auf. Infektionen Erwachsener sind sehr selten.
Sie beginnt mit roten Flecken, die in kleine oder auch größere, schnell platzende Blasen übergehen und deshalb manchmal gar nicht bemerkt werden. Es schließt sich ein nässendes Stadium an, das sehr bald zur Verkrustung führt.
Da die Krusten oft jucken, wird die Infektion durch Reiben und Kratzen auf andere Körperstellen übertragen und durch direkten Kontakt auch auf andere Personen. Bevorzugt sind Gesicht, Hals und Hände befallen. Gelegentlich geht die Erkrankung mit Lymphknotenschwellungen einher.

Extrem selten tritt eine Nierenbeteiligung auf, die bei schweren Verläufen beachtet werden sollte und einer antibiotischen Behandlung bedarf.
Wenn die Krusten abgefallen sind, gilt die Krankheit als nicht mehr ansteckend.
Bis dahin dürfen keine Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen besucht werden.
Die Behandlung besteht aus lokal antiseptischen und allgemein hygienischen Maßnahmen.
Praktisch ist es, sich ein Paket Einwegwaschlappen zu kaufen, morgens und abends damit alle betroffenen Stellen mit einer antiseptischen Waschlösung zu säubern und anschließend ebenfalls mit einem trockenen Einwegwaschlappen abzutrocknen. (Sie müssten sonst jedes Mal einen neuen Waschlappen und ein neues Handtuch verwenden, und das wäre sehr wäscheaufwendig). Anschließend sollte eine antiseptische oder antibiotische Salbe aufgetragen werden, bei ausgeprägter entzündlicher Komponente auch in Kombination mit Kortison.
Eine innerliche antibiotische Behandlung ist nur in seltenen Fällen bei ausgedehntem Befund oder Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens erforderlich.
Zu den hygienischen Maßnahmen gehören gründliches Händewaschen, Kürzen der Fingernägel und häufiger Wechsel der Bett- und ggf. Unterwäsche.
Die Krankheit heilt in der Regel narbenlos ab.
(Foto: Mit freundlicher Unterstützung von InfectoPharm Arzneimittel, alle Rechte bei Prof. Hansjörg Cremer, Heilbronn.)

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